Steffanis letzte Reise - eine Spurensuche im Frankfurter Dom
Im Januar feierte die Oper „Amor vien dal destino“ von Agostino Steffani an der Oper Frankfurt Premiere – eine spektakuläre Barockoper um Liebesverwicklungen antiker Götter und Helden rund um die Gründung Roms. Anlässlich der Neuinszenierung von Steffanis Oper lädt das Dommuseum Frankfurt Interessierte am Samstag, 21. Februar, und am Dienstag, 24. Februar, jeweils um 16.00 Uhr, ein zu einer Spurensuche im Frankfurter Dom zu diesem großen Komponisten der Wende zum 18. Jahrhundert.
Foto: „Heinrich Eduard Winter, Porträt des Komponisten Agostino Steffani (Ausschnitt), Lithographie, 1816, Bibliothèque nationale de France, département Musique, Est. Steffani A. 001“
Agostino Steffani, der 1654 in der Nähe von Padua geboren wurde, war lange vergessen. Dabei setzte er nicht nur an den Residenzen und Fürstenhöfen von München bis Hannover als renommierter Musiker und Komponist Maßstäbe, er beeinflusste auch Komponisten wie Händel und Telemann. Er war außerdem als Diplomat in vielen Städten Europas unterwegs, als Vermittler zwischen den Kurfürsten, zwischen Kaiser und Papst. 1728 weilte er in Frankfurt am Main. Von hier sollte ihn sein Weg nach Italien führen, wo er sich zur Ruhe setzen wollte. Am 12. Februar 1728 starb er in Frankfurt an einem Schlaganfall und wurde im Dom St. Bartholomäus beigesetzt.
Treffpunkt für die Führung ist in der Vorhalle des Frankfurter Doms, Domplatz 1, Frankfurt.
Teilnahme: 4 Euro (3 Euro ermäßigt). Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter fuehrungen@dommuseum-frankfurt.de oder (069)800 8718290.
Wer die Inszenierung der Oper „Amor vien da destino“ von Agostino Steffani in der Oper Frankfurt erleben möchte, hat dazu noch Gelegenheit: Es gibt in dieser Spielzeit noch vier Aufführungen am 18., 20. und 28. Februar. Hier geht es zum Spielplan der Oper Frankfurt: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/amor-vien-dal-destino/