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Mit hohem Tempo in Richtung Zukunft

Digitale Transformation des Frankfurter Schienenverkehrs geht voran

Mehr Züge auf der Strecke, Taktgenauigkeit, Energieeinsparung und weniger Verschleiß an Bahnen und Gleisen – das sind die Vorteile des größten Digitalisierungsprojekts der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) namens „Digital Train Control System Frankfurt“ (DTC).

Die Technologie soll Schritt für Schritt für alle neun Linien des Frankfurter Schienennetzes umgesetzt werden, beginnend mit den Linien U4 und U5. Noch im September 2025 fuhr ein U-Bahn-Prototyp des Projekts über den Testring der Stadtbahnzentralwerkstatt der VGF. Jetzt starten Testfahrten ohne Fahrgäste im Tunnel auf der Strecke der Linien U4 und U5 zwischen Bockenheimer Warte und Seckbacher Landstraße.

Die Digitalisierung von Verkehrssystemen zeigt, wie die Zukunft des Nahverkehrs aussehen wird: zuverlässiger, leistungsstärker, sicherer, moderner und spürbar entspannter für alle, die täglich unterwegs sind.

Modernisierungen und deren Auswirkungen

Um die Testfahrten durchführen zu können, wird es im Laufe des Jahres zu Einschränkungen auf der Strecke der Linien U4 und U5 kommen. Um die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, finden die Testfahrten vorrangig nachts und an einigen Wochenenden statt.

Die ersten Betriebsunterbrechungen finden von Montag, 9., bis Mittwoch, 11. Februar, sowie am Mittwoch, 18., und Donnerstag, 19. Februar, von jeweils circa 22 bis circa 3.30 Uhr am Folgetag statt.

In dieser Zeit fährt die Linie U4 nur zwischen Enkheim/Seckbacher Landstraße und Konstablerwache.

Die Linie U5 verkehrt zwischen Preungesheim und Konstablerwache.

Die Linie U6 fährt durchgehend bis Betriebsende mit Drei-Wagen-Zügen.

Die Linie 16 fährt mit zusätzlichen Fahrten zwischen Offenbach-Stadtgrenze und Ginnheim Mitte, sodass im Spätverkehr ein 15-Minuten-Takt entsteht.

Alternativen nutzen

Im dichten Frankfurter Nahverkehrsnetz finden Fahrgäste viele Alternativen. So überbrücken etwa die S-Bahnen die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache, die extra verstärkte Straßenbahnlinie 16 befährt den Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte und die Straßenbahnen 11, 12 und 14 binden Willy-Brandt-Platz und Römer an. Von etwa 1 bis 4 Uhr verkehren die Nachtbusse N4 und N5.

RMV-Fahrplanauskunft ist aktuell

VGF und die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ bitten darum, etwas mehr Reisezeit einzuplanen. Über die App RMVgo und unter rmv-frankfurt.de können sich Fahrgäste über die Fahrpläne und ihre besten Verbindungen informieren. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am RMV-Servicetelefon sind telefonisch unter 069/24248024 rund um die Uhr erreichbar und beraten gerne.