Lichter Filmfest International
Zu den bereits feststehenden Höhepunkten der 19. Festivalausgabe vom 28. April bis 3 Mai zählen mehrere Titel, die bei der diesjährigen Berlinale für Aufsehen sorgten: „Rose“ von Markus Schleinzer mit Sandra Hüller, „Staatsschutz“ von Faraz Shariat sowie „Die Blutgräfin" von Ulrike Ottinger – mit Isabelle Huppert, Lars Eidinger und Birgit Minichmayr.
Foto: Lichter Filmfest International Gafik
Auch das internationale Programm ist geprägt von großen Festivalerfolgen: Gezeigt werden der als erster iranischer Dokumentarfilm für den Oscar nominierte „Cutting Through Rocks“ von Sara Khaki und Mohammadreza Reza Eyni, „A Sad and Beautiful World“ von Cyril Aris, der für sein Spielfilmdebüt in Venedig mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, sowie „Los Domingos“ von Alauda Ruiz de Azúa – ausgezeichnet in San Sebastián und mehrfach prämiert bei den spanischen Filmpreisen. Deutschlandpremiere auf dem LICHTER Filmfest feiern neben „Los Domingos“ das südkoreanische Drama „People and Meat“ von Yang Jong-hyun und „Bouchra“ von Meriem Bennani und Orian Barki, eine Arthouse-Animation aus Italien, Marokko und den USA.
Zeitgleich zum Festival findet vom 29. April bis 2. Mai der Kongress Zukunft Deutscher Film statt. Frankfurt wird damit einmal mehr zum Treffpunkt für filmpolitische Debatten. Mit dem Schwerpunkt „Kunst“ rückt der Kongress in diesem Jahr das Verhältnis von Film zu anderen künstlerischen Disziplinen in den Mittelpunkt und fragt, wie Filmkunst durch interdisziplinären Austausch neu gedacht werden kann.
Das bereits bestätigte Gästefeld reicht von den Regisseuren Faraz Shariat, Dominik Graf und Ulrich Köhler über die Schauspielerin Maren Eggert und den Kunsttheoretiker Bazon Brock bis hin zur Politikwissenschaftlerin und früheren Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan, dem Publizisten Harald Welzer und der Produzentin, Regisseurin und Autorin Saralisa Volm. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch den Künstler Liam Young, die Philosophin und Futuristin Maya Van Leemput, den Tech- und Kulturkritiker Paris Marx, den Popmusiker Frank Spilker sowie die Philosophin Catrin Misselhorn. Auch ZDF-Nachrichtenikone Claus Kleber ist zu Gast.
Durch diese enge Verbindung von Festival und Kongress treffen die vor Ort befindlichen Filmschaffenden auf ein außergewöhnlich breites Spektrum prominenter Stimmen aus Kunst, Politik und Wissenschaft – eine Frankfurter Besonderheit, die das LICHTER Filmfest bundesweit bekannt gemacht hat.
Neben den Filmsektionen mit über 100 Beiträgen werden auch Videokunstarbeiten im Rahmen des Lichter Art Award ausgestellt, und für Virtual-Reality-Produktionen gibt es den VR Storytelling Award mit eigens dafür aufgebautem Setting. Als Publikumsfestival ermöglicht LICHTER direkte Begegnungen, Konzerte, Partys sowie Branchentreffen und schafft damit ein offenes Forum für Film, Kunst und gesellschaftliche Debatten.
Alle Tickets sind auf der Webseite des Festivals verfügbar: www.lichter-filmfest.de
LICHTER bedankt sich bei den Hauptförderern des Festivals, der Hessen Film und Medien GmbH, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Dr. Marscher Stiftung, ohne die das LICHTER Filmfest Frankfurt International nicht zustande kommen würde.
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