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Kriminalstatistik zeigt: Hessen wird erneut sicherer

Hessen gehört auch 2025 weiterhin zu den sichersten Bundesländern Deutschlands. Die gestern vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik weist 376.981 Straftaten aus – ein Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung in den Städten: In mehreren urbanen Zentren sind die Deliktzahlen zweistellig gesunken, angeführt von Kassel und Wiesbaden. Auch Frankfurt verzeichnet Verbesserungen: Im Bahnhofsviertel, einem langjährigen Brennpunkt, ist die Straßenkriminalität um 6,9 Prozent zurückgegangen.

Innenminister Roman Poseck bezeichnete die Lage als Bestätigung der aktuellen Sicherheitsstrategie und erklärte:
„Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik zeigt, dass Hessen noch sicherer geworden ist.“ 

Der Rückgang zeigt sich in zentralen Deliktfeldern: Messerangriffe gingen hessenweit um 18,8 Prozent, Taschendiebstähle um 25,9 Prozent und Straßenraub um 15,2 Prozent zurück. Maßnahmen wie verstärkte Polizeipräsenz, neue Waffenverbotszonen und ein Ausbau der Videotechnik tragen laut Land zu dieser Entwicklung bei. Frankfurt bildet dabei keine Ausnahme – die gezielten Einsätze in der Innenstadt wirken nun messbar. 

Auch schwere Seriendelikte wie Geldautomatensprengungen sind nahezu kollabiert: Von 61 Fällen im Jahr 2023 blieben 2025 hessenweit nur noch sechs. Gleichzeitig bleibt die Belastung in anderen Bereichen hoch, etwa bei politisch motivierten Straftaten, die auf 5.556 Fälle stiegen. 

Dennoch zeigt das Gesamtbild: Die sicherheitspolitischen Maßnahmen greifen – und der Rückgang im Frankfurter Bahnhofsviertel unterstreicht, dass sie auch in den schwierigsten urbanen Lagen Wirkung entfalten.