Gala des Ehrenamts in der Paulskirche
Die Stadt Frankfurt und der Verein „WIR SIND ALLES FRANKFURTER“ (WSAF) haben in der Paulskirche die Gala des Ehrenamts ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Abends standen die Würdigung ehrenamtlichen Engagements sowie dessen Bedeutung für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verantwortung in der Stadtgesellschaft.
Foto: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Chris Christes
Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, eröffnete die Veranstaltung mit einem Verweis auf die historische Bedeutung der Paulskirche und die Rolle des Ehrenamts für das demokratische Gemeinwesen. Er sagte: „Die Paulskirche ist nicht einfach nur ein Ort, an dem deutsche Demokratiegeschichte geschrieben wurde – sie ist ein Ort der Debatte und der gelebten Demokratie.“
Mit Blick auf das bürgerschaftliche Engagement betonte er: „Ehrenamt ist gelebte Demokratie. Es ist ein Fundament unserer Stadtgesellschaft und trägt unsere Gemeinschaft – gerade in herausfordernden Zeiten.“
Die Gala war den Menschen gewidmet, die sich in Frankfurt in Vereinen, Initiativen, in der Nachbarschaft sowie im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich engagieren. Gwechenberger würdigte ihren Einsatz: „Das Ehrenamt, das sind Menschen, die oft im Stillen wirken, nicht im Rampenlicht stehen und doch jeden Tag Großes leisten. Die aktuellen Debatten zu längeren Arbeitszeiten blenden diesen Sachverhalt leider aus.“
Der Leitsatz „Wir sind alles Frankfurter“ sei dabei mehr als ein Slogan. „Es ist ein Bekenntnis zu Frankfurt als weltoffene und vielfältige Stadt. Was uns verbindet, ist die Haltung, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen und die Stadt aktiv zu gestalten.“
Das Programm des Abends umfasste Musikbeiträge, Reden, Bühnengespräche sowie die Verleihung von drei WSAF-Ehrenamtspreisen. Ausgezeichnet wurden Pantoula Vagelakou, der Verein Dokuğuz-Tugçe-Albayrak sowie Peter Fischer, ehemaliger Präsident von Eintracht Frankfurt. Die Auszeichnungen wurden von Rosemarie Heilig, Christina Ringer und Max Coga übergeben.
Für WSAF betonte der Vorstandsvorsitzende Hassan Annouri: „Demokratie ist nicht abstrakt, sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, offene Herzen und helfende Hände haben und sich für die demokratischen Werte tagtäglich einsetzen.“
Zum Abschluss des Abends wurde die Frankfurt-Hymne „Wir sind alles Frankfurter“ live präsentiert. (ffm)
Weitere Artikel aus der Kategorie: