Frankfurt liest ein Buch: Marie Luise Kaschnitz „Gott und die Welt“
Eröffnungsveranstaltung ist am Montag, 20. April, 19.30 Uhr, in der Deutschen Nationalbibliothek. Eintritt: 6,50 Euro. Karten nur über www.frankfurtticket.de
Das 17. Jahr des Lesefestivals „Frankfurt liest ein Buch“ ist auch das Jahr, in dem Marie Luise Kaschnitz 125 Jahre alt geworden wäre. Grund genug, ihre schönste Frankfurt-Prosa in den Mittelpunkt des diesjährigen Lesefests zu stellen: „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“ (Edition W). Die Auftaktveranstaltung des Festivals findet wie jedes Jahr in der Deutschen Nationalbibliothek statt.
Marie Luise Kaschnitz, geboren 1901 im badischen Karlsruhe, machte nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin in Weimar, bereiste mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, viele Länder Europas und lebte von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vornehmlich in Frankfurt. 1933 erschien ihr erster Roman „Liebe beginnt“, es folgten Erzählungen, Essays, Gedichte und Hörspiele. Sie wurde mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität sowie dem bedeutendsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet.
Eine Veranstaltung von Frankfurt liest ein Buch e.V. in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek.
Die Veranstaltung kann auch via Livestream verfolgt werden. Für den Livestream ist keine Anmeldung erforderlich. Der Link zum Livestream ist am Tag der Veranstaltung auf der Startseite www.dnb.de zu finden.
Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, Frankfurt https://www.dnb.de
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